11.2.2020

11. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin | 01. – 08. April 2020 |
Kino Arsenal, City Kino Wedding, Wolf Kino

ALFILM bringt vom 01.- 08. April 2020 wieder frisches Kino aus der arabischen Welt und ihrer Diaspora ins Kino Arsenal, City Kino Wedding und Wolf Kino. Zwischen verlorenen Söhnen und mutigen Frauen zeichnen die aktuellen Spiel- und Dokumentarfilme der OFFICIAL SELECTION ein gegenwärtiges und oft sehr persönliches Bild einer bewegten Region. Die Nebenreihe SPOTLIGHT zeigt starke weibliche Perspektiven auf Krieg, Konflikt und gesellschaftliche Ausnahmezustände mit Filmen u.a. aus Syrien, Irak und Algerien.

Ein Symposium für und mit Filmemacher*innen und Kulturschaffenden im Exil bietet Gelegenheit zu Diskussionen, Austausch und Vernetzung. Die alljährliche Festivalparty am 4.4. mit Livekonzerten verschiedener Künstler und DJ Sets rundet das Rahmenprogramm ab.

Filmvorschau:

Eröffnet wird das Festival mit dem sudanesischen Spielfilm YOU WILL DIE AT TWENTY (Sudan/Frankreich/Ägypten/Deutschland/Norwegen/Katar 2019) in Anwesenheit des Regisseurs Amjad Abu Alala.

In dem auf einer Kurzgeschichte des sudanesischen Schriftstellers Hammour Ziada basierenden Langfilmdebüt prophezeit ein Derwisch der Mutter des Jungen Muzamil (Mustafa Shehata) bei dessen Geburt, dass er mit 20 Jahren sterben wird. Der Film wurde bei seiner Premiere auf dem Filmfestival in Venedig mit dem „Lion of the Future“-Preis für den besten Debütfilm ausgezeichnet.

Im 2019 erschienenen ägyptischen Dokumentarfilm LET’S TALK setzt sich Marianne Khoury, die Nichte des berühmten Regisseurs Youssef Chahine, mit ihrer Familiengeschichte auseinander. Khoury erzählt dabei nicht nur die Geschichte ihrer Familiendynastie aus weiblicher Perspektive, sondern reflektiert auch Frau-Sein und Mutter-Sein und nähert sich mit mutiger Offenheit den Themen Arbeit und Familie angesichts persönlicher, künstlerischer und nationaler Krisen. 

Besonders präsent ist in diesem Jahr das nordafrikanische Kino mit weiteren Spielfilmen wie A SON von Mehdi Barsaoui (Tunesien/Frankreich/Libanon/Katar 2019) und ABOU LEILA von Amin Sidi-Boumédiène (Algerien/ Frankreich/ Katar 2019), die bereits in Cannes überzeugten und Dokumentarfilmen wie dem kollektiv und unabhängig produzierten AMUSSU von Nadir Bouhmouch (Marokko 2019).

Das komplette Festivalprogramm mit ausführlichen Informationen finden Sie ab Mitte März auf www.alfilm.berlin.

ALFILM wird gefördert durch die Spartenoffene Förderung für Festivals und Reihen (vierjährig) der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Pressekontakt:

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Veranstalter:
ALFILM Festival
Zentrum für arabische Filmkunst und Kultur e.V.
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D-10783 Berlin
info@alfilm.berlin
www.alfilm.berlin

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