Akasha
- > Dienstag, 28 April 2026 · 19:00 | SİNEMA TRANSTOPIA |
→ Doppelvorstellung mit: Nosophobia (2025)
Akasha spielt während des derzeitigen Bürgerkriegs im Sudan und ist eine bissig-komische Liebesgeschichte über Adnan, einen jungen Kämpfer, der zwischen seiner Freundin Lina und seinem geliebten Gewehr hin- und hergerissen ist. Als er nicht zu seiner Einheit zurückkehrt, wird eine Militäroperation eingeleitet und der Film wird plötzlich zu einer skurrilen Verfolgungsjagd, die sich mit martialer Männlichkeit satirisch auseinandersetzt, ohne dabei die Bedeutung des Konflikts zu trivialisieren. Koka nutzt Slapstick, liebevolle Ironie und Momente poetischer Stille, um aufzudecken, wie Krieg Begierde, Loyalität und ein männliches Selbstbild prägt. Statt heroischer Selbstdarstellung zeigt der Film Verletzlichkeit, Widersprüche und das absurde Leben unter Militarisierung. Akasha besticht durch die Art und Weise, wie er die Rhetorik des Krieges mit Humor entwaffnet und gleichzeitig emotionale und politische Komplexität bewahrt.



